Ursel Amer  -  Engen

 

   

 

Einmal Figur - Abstraktion und zurück

Die Künstlerin und Kunsttherapeutin Ursel Amer blickt zurück

 

Im September 2009 war in der jungen Galerie die Ausstellung 20 Jahre Malerei, Collage,  Druck der in Engen lebenden Ursel Amer zu sehen. Die 42-jährige Künstlerin und Kunsttherapeutin blickte in dieser Ausstellung auf alle Schaffensperioden ihrer künstlerischen Arbeit zurück. Zu sehen waren meist großformatige Werke. 

Ihr Studium an der Fachhochschule Ottersberg schloss sie 1992 als diplomierte Kunsttherapeutin und  Kunstpädagogin ab. Seither stellt sie in vielen Einzel- und Gruppenausstellungen aus, arbeitete als freischaffende Künstlerin, aber auch als Kunsttherapeutin auf Honorarbasis wie auch in festen Anstellungen zum Beispiel in Kliniken. Ihr Spektrum ist groß. Zusammen mit ihrem Mann Masin Amer führt sie das Atelier für Kunst und Therapie. Auf dessen Website finden sich unter anderem die Rubriken Kunstseminare, Kinderkunstschule, Supervision oder Transpersonale Psychotherapie. 1996 und 2001 führte sie verschiedene Aufträge für Kunst am Bau aus, zum Beispiel im Hegau-Klinikum in Singen. 

Ihre Bilder gehen oft vom Grundthema „Weiß“ aus und spannen den Bogen über Figürliches zur Abstraktion und wieder zurück zum Figürlichen. Der ganze Gestaltungsprozess führt für sie immer wieder ins Weiß zurück. Neben der Farbigkeit sind für Ursel Amer die Themen Symmetrie und Tiere wichtig, aber auch die Arbeit mit Gold und anderen Metallen. Ihre Bildinhalte schildert sie als Darstellungen, die sich zwischen Humor und Tod, zwischen Überlegtem und Unüberlegtem bewegen. 

Jörg Rinninsland

 

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